

Mit der Sache der Weihnachtsgeschenke kam ich sowieso nie klar. Ich erwies mich bereits zu oft als einfallslos, griff schon zu oft auf Gutscheine zurück. Dann, hin und wieder, wollte ich das selber nicht wahr haben und beging den nächsten Fehler: Etwas selber konstruieren; Basteln. Das scheiterte dann an mangelnder Zeit, am Willen oder schlicht am Können.

Anders ist es, wenn ich bewusst Gutscheine für ein bestimmtes Sortiment wähle. Da spielen Hintergedanken eine große Rolle, aber das ist wieder eine andere Geschichte. Also zurück zum Anlass.
Ich bekam diese Woche von T ein Geschenk. Ein Häferl, selbst gekauft und selbst bemalt. Der Clou daran, man muss es vorher schon auspacken und noch vervollständigen, indem man das Ding in den Ofen stellt und bei 170° Celsius durchgrillt. So verewigt sich die Schrift, die mit diesem einen Wort so viele Momente festhält.

So begrüßt mich nun täglich am Morgen das vom Vollautomaten in den Kaffee hineingezeichnete Smilie mit der Erinnerung an eine schöne Zeit, an einen schönen Ort mit einem besonderen Menschen. Das ist wohl das berührenste Geschenk, das ich bekommen habe. Dafür Danke.

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